Mir war schon sehr früh klar, dass ich inner­halb mei­nes Beru­fes mit Men­schen arbei­ten möch­te. Die­sen Wunsch habe ich mir in den letz­ten Jah­ren durch mei­ne Arbeit als Erzie­he­rin und im Anschluss als Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin erfüllt. In unter­schied­li­chen Set­tings arbei­te­te ich mit Men­schen aller Alters­klas­sen.

Was mir in all den Jah­ren immer wie­der bewusst wur­de ist, dass Offen­heit gegen­über den indi­vi­du­el­len Inter­es­sen und Bedürf­nis­sen zu gegen­sei­ti­gem Ver­ständ­nis führt. Dabei ist es eben­so wich­tig, die unter­schied­li­chen Lebens­er­fah­run­gen und dar­aus resul­tie­ren­den Ver­hal­tens­wei­sen mit­ein­zu­be­zie­hen und zu beach­ten. Alles leich­ter gesagt als getan 🙂

Ins­be­son­de­re in Kon­flikt­si­tua­tio­nen zwi­schen Ein­zel­per­so­nen, der Fami­lie, Grup­pen oder Teams kön­nen die Fron­ten so ver­här­tet sein, dass eine Auf­lö­sung undenk­bar scheint.

Ich bin begeis­tert, wie das Ver­fah­ren der Media­ti­on es trotz­dem immer wie­der schafft, die­se fest­ge­fah­re­nen Situa­tio­nen auf­zu­wei­chen und Men­schen dazu befä­higt wie­der auf­ein­ader zuzu­ge­hen.

Auch aus die­sem Grund habe ich mich bei “klären&lösen – Agen­tur für Media­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on” zur Media­to­rin aus­bil­den zu las­sen.

Ich sehe Mediator*innen als eine Art “Übersetzter*innen”, die die Betei­lig­ten dabei unter­stüt­zen Pro­ble­me eigen­mäch­tig auf eine respekt­vol­le Art und Wei­se zu klä­ren.

Dabei sol­len alle, ohne Angst vor Gesichts­ver­lust und/oder Wer­tung, ihre Inter­es­sen dar­le­gen kön­nen. So gelingt es tat­säch­lich eine Lösung zu fin­den, die für alle annehm­bar ist.

Ich sel­ber bin in einem klei­nen Dorf in Nord­rhein-West­fa­len auf­ge­wach­sen und lebe seit ca. 7 Jah­ren in Ber­lin. Ich woh­ne mit mei­ner klei­nen Patch­wor­fa­mi­lie in Fried­richs­hain.

Mail: christine.hoeninger (at) mediationswerk.berlin